Weltgebetstag der Frauen Nigeria
Am Freitag, 6.3. hatte der katholische Frauenbund und die Frauen der evangelischen Kirchengemeinde Waldershof zum Weltgebetstag der Frauen in die Neue Kirche St. Sebastian eingeladen und viele Frauen beider Konfessionen sind der Einladung gerne gefolgt.
In der nahezu vollbesetzten Werktagskirche erlebten die Besucher einen inspirierenden Gottesdienst mit abwechselnden Lesungen und eingängigen Liedern, die dieses Mal die Frauen aus Nigeria verfasst und ausgewählt hatten. Werner Stehbach bereicherte mit seinem virtuosen Orgelspiel den Abend, so dass es für die Besucherinnen ein Leichtes war, die unbekannte Weltgebetstagsmusik stimmgewaltig mitzusingen. Passend zum diesjährigen Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ Konnte jeder seine persönliche Last symbolisch mit Kieselsteinen abladen.
Im anschließenden gemütlichen Beisammensein mit nigerianischen Spezialitäten wurde das konfessionelle Miteinander ausgiebig gefeiert.

Vorschau Weltgebetstag der Frauen 2027:
„Jubiläum 100 Jahre internationaler WGT – United in Prayer for Justice and Peace“
Die Gottesdienstordnung für 2027 kommt nicht aus einem bestimmten Land, sondern von dem internationalen Weltgebetstagskomitee. Der Weltgebetstag 2027 wird ein Jubiläumsfestgottesdienst werden. Frauen feiern über Generationen hinweg den WGT. 1927 war die Geburtsstunde des weltweiten ökumenischen Gebets. Diese einhundert Jahre gelebter Glaube und die Verbundenheit weltweit tragen uns in eine Zukunft, in der die Frauen gemeinsam, stets nach dem internationalen Motto „informiert beten – betend handeln“ unterwegs sind und sein werden.
In dieser „digitalen Reise“ wird die Historie des „Weltgebetstag der Frauen“ betrachtet. Die eigenen, ganz persönlichen WGT-Geschichten werden ihren Raum finden, damit die Erinnerungen ein Lächeln in die Gesichter der Teilnehmerinnen zaubern können. Kritische und problematische Themen der Vergangenheit des WGT bleiben nicht ungeachtet und haben ebenfalls ihren Raum. Und genauso werden Träume und Zukunftsgedanken zum WGT besprochen, denn nur gemeinsam können wir in eine Zeit der weltweiten Unsicherheiten schauen und diese im Gebet und durch unser Handeln verbessern.